ENTHAARUNGSCREME

Schon vor mehr als 5000 Jahren haben die Menschen Enthaarungscreme genutzt, um sich von lästigen Körperhaaren befreien zu können. Sie haben Arsen und Stärke gemischt und damit die Hautoberfläche behandelt.

In der heutigen Zeit wird immer noch Enthaarungscreme verwendet, aber mit einer gänzlich anderen Rezeptur. Hauptbestandteil moderner Enthaarungscremes ist Thioglykolsäure, die in der Lage ist, das im Haar enthaltene Keratin, aufzulösen. Nach der Anwendung (inklusive Einwirkzeit), können die aufgelösten Haare dann einfach von der Hautoberfläche heruntergeschoben werden.

Häufig dringt die Creme bis an die Haarwurzel in die Haut ein, und sorgt für einen längeren Zeitraum für eine spürbar glatte Haut. Die Enthaarungsmethode kommt ohne Schnitte oder Schmerzen aus, allerdings sollten Allergiker das gewählte Produkt vor einer größeren Erstbehandlung vorsichtig testen.

Die Anwendung selber ist denkbar einfach. Das ausgewählte Produkt wird gemäß der Packungsbeilage auf den gewünschten Hautbereich aufgetragen. Nach Ablauf der Einwirkzeit können die aufgelösten Haare mithilfe von einem Plastikspatel (ist meist im Packungsinhalt inbegriffen) von der Haut geschoben werden.

Danach sollte die Haut gründlich gereinigt und mit einer Pflegelotion behandelt werden, um Hautirritationen vorbeugen zu können. Pflegeprodukte mit Panthenol oder Aloe Vera sind im Handel erhältlich.

Haarfrei am Rücken durch Enthaarungscreme

Mit Enthaarungscreme Rückenhaare entfernen, ist durchaus möglich. Es sollten allerdings nicht zu große Hautbereiche auf einmal enthaart werden. Es hängt daher ein wenig davon ab, wie groß die Hautbereiche sind, die enthaart werden sollen. Der Grund ist schnell erklärt. Laut Untersuchungen des Bundesinstituts für Risikobewertung kann der Organismus eine große Menge an Thioglykolsäure nicht gut vertragen und verarbeiten.

Um das Risiko möglichst gering zu halten, kann die Haarentfernung partiell durchgeführt werden. Einige Rückenbereiche können auch alleine eingecremt und enthaart werden. Wer besonders gründlich seine Rückenhaare entfernen möchte, sollte eine zweite Person zur Hilfe hinzuziehen.

Enthaarungscreme wirkt auf jeden Verwender anders. Bei manchen wachsen die Haare schon nach etwa 4 Tagen wieder nach, bei anderen kann es etwas länger dauern. Eines ist aber wirklich positiv, die Behandlung ist vollkommen schmerzfrei und es kommt nicht zu Schnittverletzungen. Mit ein wenig Glück sind die nachwachsenden Haare feiner und dünner als vorher.

Ist Enthaarungscreme schädlich?

Mit Enthaarungscreme Rückenhaare entfernen ist nicht gerade schädlich, sollte aber fachkundig und gezielt durchgeführt werden. Wichtig ist, dass die Herstellerempfehlungen genau beachtet werden. Vor der ersten Enthaarung ist eine Verträglichkeitsprobe empfehlenswert. Hierbei wird ein kleiner Hautbereich (am Innenarm oder Bein), mit dem ausgewählten Produkt bestrichen und nach der empfohlenen Einwirkzeit wieder entfernt.

Sollte eine Unverträglichkeit vorliegen, sind innerhalb von 24 Stunden Rötungen, Hautreizungen oder ein Juckreiz erkennbar. Mittlerweile sind die Rezepturen bedeutend milder gemischt als noch vor einigen Jahren. Die Verträglichkeit von Enthaarungscremes wurde dadurch merklich gesteigert.

Die Nutzung von Enthaarungscremes auf geschädigter Haut kann sehr schmerzhaft und unangenehm sein. Bei einem bestehenden Sonnenbrand, Pickeln oder Hautausschlägen sollte daher von der Verwendung abgesehen werden.

Nebenwirkungen der Enthaarungscreme

Mit Enthaarungscreme Rückenhaare entfernen ist für Männer aufwendiger, als für Frauen. Die Struktur der Männerhaare ist deutlich dicker und stärker als die der Frauenhaare. Da es nur sehr wenig Enthaarungsprodukte speziell für denn Mann gibt, müssen Unisex Enthaarungscremes dicker aufgetragen werden und länger einwirken.

Damit sich wirklich das ganze Keratin im Haar auflösen kann, wird eine ausreichende Einwirkzeit benötigt, die nicht verkürzt werden kann. Es kann daher zu einer Hautreizung kommen, die sich nicht vermeiden lässt, wenn die Haare wirklich nachhaltig und glatt entfernt werden sollen. Um die Nebenwirkungen von Enthaarungscreme eindämmen zu können, wir nach der Enthaarung eine gründliche Hautreinigung, mit anschließender Feuchtigkeitsversorgung empfohlen.

Da auch Finger- und Fußnägel Keratin enthalten, sollte Enthaarungscreme nicht an die Nägel kommen. Kommt es doch einmal zu einem Missgeschick, müssen sofort die Hände gewaschen und eingecremt werden. Am besten lassen sich daher mit Enthaarungscreme Rückenhaare entfernen, wenn Gummihandschuhe getragen werden.

Nach Möglichkeit sollte keine Creme an die Kleidung kommen. Die jeweiligen Hersteller weisen in der Produktbeschreibung auf alle bisher aufgetretenen Nebenwirkungen hin, daher sollte vor der ersten Anwendung der Beipackzettel genau studiert werden.